Großbrand in Passauer Hotel: 300.000 Euro Schaden

25. Juni 2006, 19:32
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Defekter Ventilator als Brandursache - Zwei Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen

Ein Großbrand in einem Hotel in der Innenstadt von Passau (Bayern) hat Freitag früh rund 300.000 Euro Schaden verursacht. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen technischen Defekt. Der 57-jährige Leiter des "Jesuitenschlößl" und seine 54-jährige Ehefrau erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Ein Großaufgebot an Feuerwehren aus Bayern und Oberösterreich war im Einsatz, teilte die Kriminalpolizei Passau in einer Presseaussendung mit.

Das Feuer brach im Dachgeschoss des Gebäudes aus. Kurz nach fünf Uhr früh schrillten die Sirenen. Die mehr als 150 Gäste, großteils Fahrradtouristen, konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Zwei Personen mussten wegen einer leichten Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt werden, die anderen überstanden den Zwischenfall unversehrt.

Defekter Ventilator

Ein technischer Defekt an einem Ventilator hat nach bisherigem Ermittlungsstand den Brand ausgelöst. Das Obergeschoss des betroffenen Hoteltraktes brannte völlig aus, der Schaden wird auf 300.000 Euro geschätzt.

Ein Großaufgebot an Feuerwehren war im Einsatz, auch mehr als 30 Florianijünger aus Oberösterreich beteiligten sich an den Löscharbeiten. Der Verkehr in der Passauer Innenstadt musste mehrere Stunden lang umgeleitet werden. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, um ein morgendliches Chaos zu verhindern. (APA)

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