Pariser Börsenaufsicht ermittelt

2. Juli 2006, 17:33
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Möglicher Insiderhandel soll geprüft werden - EADS-Krisentreffen ohne Ergebnis beendet

Paris - Die Pariser Börsenaufsicht AMF ermittelt wegen der möglichen Insidergeschäfte bei den jüngsten Verkäufen von EADS-Aktien derzeit am Airbus-Sitz im südfranzösischen Toulouse. Dies teilte EADS am Montag mit. "EADS und Airbus kooperieren vollumfänglich mit der AMF in dieser Sache", heißt es in der Mitteilung des Mutterkonzerns von Airbus. Die französische und die deutsche Börsenaufsicht hatten am vergangenen Freitag bekannt gegeben, die Vorgänge zu untersuchen.

Das EADS-Krisentreffen am Montag in München ist indes ohne konkrete Entscheidungen zu Ende gegangen. Das verlautete aus Branchenkreisen. Bei der dreistündigen "Arbeitssitzung" der EADS-Verwaltungsratsspitze mit dem beiden EADS-Co-Chef Noel Forgeard und Thomas Enders zu den Airbus-Produktionsproblemen und internen Führungsquerelen sind keinerlei Entscheidungen gefallen, hieß es. Es sei um eine "Zwischenbilanz nach der Krise der vergangenen Tage als Folge der A380-Verzögerungen" gegangen. (APA/dpa)

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