Hintergrund: Aus den Statuten des Heine-Preis

6. Juni 2006, 18:17
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"...oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten."

Wien/Düsseldorf - Die Diskussion um die zurückgezogene Verleihung des Heine-Preis halten an. Hier einige Auszüge aus den Statuten des Preises:

  • "Der Heine-Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten."
  • "Über die Zuerkennung des Heine-Preises entscheidet ein Preisgericht, das aus zwölf Mitgliedern besteht." [Anm.: Oberbürgermeister und -Stellvertreter, Vorsitzender des Kulturausschuss des Rates der Stadt sowie - Stellvertreter, städtischer Kulturdezernent, Staatssekretär für Kultur Im Land Nordrhein-Westfalen, der Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, vier auf fünf Jahre zu wählende Mitglieder, die weder Rat noch Verwaltung angehören, ein von der Heinrich-Heine Gesellschaft nominiertes Mitglied, das vom Rat auf fünf Jahre gewählt wird.
  • "Das Preisgericht trifft seine Entscheidung unabhängig und endgültig. Das Verfahren ist nicht öffentlich, der Rechtsweg ausgeschlossen."
  • "Die städtischen Mitglieder haben jeweils eine, die nichtstädtischen Mitglieder jeweils zwei Stimmen. Die Entscheidung bedarf der 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder."
  • "Über die Entscheidung des Preisgerichts ist eine von allen anwesenden Mitgliedern zu unterzeichnende Niederschrift zu fertigen, in die die Begründung für die Entscheidung und für ein eventuell abweichendes Votum aufzunehmen ist."
  • "Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Entscheidung des Preisgerichts vor der Preisverleihung in geeigneter Weise öffentlich bekanntzumachen. Wird der Heine-Preis nicht verliehen, so ist auch dies der Öffentlichkeit mitzuteilen."

  • (red)
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