Know-How aus Wien für den 100-Dollar-Laptop

28. Juni 2006, 10:24
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Netzwerk-Wissen aus der Hauptstadt für den Billig-Computer, der die Schulbildung in Entwicklungsländern revolutionieren soll

Der 100-Dollar-Laptop nimmt konkrete Formen an. Der Billig-Computer soll die Schulbildung in Entwicklungsländern revolutionieren, so Nicholas Negroponte. Der MIT-Professor ist treibende Kraft hinter dem Projekt.

Drahtlos

Das Gerät wird mit einer AMD-CPU, ohne Festplatte und insgesamt geringem Stromverbrauch gebaut. Besonders Augenmerk wird auch auf die drahtlose Kommunikation gelegt.

Mesh

Verbindung mit andern Laptops wird durch ein sogenanntes Mesh-Netzwerk hergestellt. Eine Technik, die von der Wiener Wlan-Community funkfeuer.at seit zwei Jahren einsetzt. Dieses Know-How bringt der Funkfeuer-Aktivist Aaron Kaplan in das 100-Dollar-Laptop ein. Er beteiligt sich maßgeblich an der Entwicklung der Mesh-Netzwerk-Technik für den Rechner.

Dezentral

Mesh-Netzwerke werden als nächste Entwicklungsstufe im Funknetzbereich gesehen. Mesh-fähige Geräte können Router-Funktionen wahrnehmen und leiten Daten an andere Clients weiter. Die Infrastruktur ist dezentralisiert und jeder Knoten muss nur soviel Leistung erbringen, dass er sich mit dem nächsten verbinden kann.

Größter Vorteil von Mesh-Netzen ist, dass auf diese Weise ein einziger fester Internetanschluss für ein weiträumiges drahtloses Netzwerk genutzt werden kann. (red)

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