FPÖ erwägt "Zerschlagung" und Privatisierung des ORF

14. Juni 2006, 22:52
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Vilimsky: "ORF in derzeitiger Zusammensetzung nicht reformierbar"

Für FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky stellt sich "angesichts der politischen Einfärbung" die Frage, "ob der ORF in seiner derzeitigen Form nicht zerschlagen und anschließend privatisiert werden sollte". In einer Aussendung meinte Vilimsky am Freitag, er sei überzeugt davon, dass der ORF in seiner derzeitigen Zusammensetzung nicht reformierbar sei.

"Anachronistischen Form der Gebühreneinhebung"

Unabhängig von der "anachronistischen Form der Gebühreneinhebung" für eine Serviceleistung an die Österreicher, welche diese ohnehin durch ihre Steuern längst mehrfach bezahlt hätten, sei der ORF ein "mediales Unikum", das im 21. Jahrhundert so agiere, wie in den sechziger und siebziger Jahren. Die FPÖ sehe die Entpolitisierung des ORF und seinen Umbau in eine moderne Kommunikationseinrichtung als eine der dringendsten Aufgaben für die nächsten Jahre an, sagte Vilimsky.

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