Heiratsgerüchte um Albert von Monaco

9. Juni 2006, 12:26
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Monarch gesteht Liaison und flirtet mit Schwimmerin - 14-Jährige stammt aus kurzer Liaison mit amerikanischer Ex-Kellnerin

Seit gestern ist es offiziell: Albert von Monaco anerkennt ein weiteres uneheliches Kind. Maître Thierry Lacoste, Anwalt und Vertrauter von Albert, erklärte gestern in der Pariser Zeitung le Figaro: "Der Fürst anerkennt eine Vaterschaft, die juristisch vor einigen Wochen bestätigt wurde." Jazmin Grace Rotolo, 14-jährige Tochter der amerikanischen Ex-Kellnerin Tamara Rotolo, entspringt einer kurzlebigen Liaison Alberts zu Beginn der Neunzigerjahre. Noch vor einem Jahr hatten die Pressedienste Monacos dementiert. Damals herrschte gerade noch Staatstrauer um den verstorbenen Fürsten Rainer, und eine Air-France-Stewardess hatte Albert gerade zur Anerkennung ihres Söhnchens Alexandre gezwungen.

In letzer Zeit schossen die Paparazzi aber an Jazmins Wohnort Palm Springs in Florida neue Schnappschüsse der vermeintlichen Fürstentochter; Mutter Tamara verlangte 10.000 Euro monatliche Alimente.

Laut Alberts Anwalt wird Jazmin Grace "vorerst in den USA studieren", doch sie habe "alle Freiheit, ins Fürstentum zu kommen, dort einige Tage zu bleiben oder gar dort zu leben." Bis dahin kann sie sich auf Alberts Erbe freuen, das laut dem US-Magazin Forbes eine Milliarde Dollar wiegen soll. Thronansprüche erhält sie hingegen nicht.

"Die dynastische Frage stellt sich selbstverständlich nicht", meinte Alberts Anwalt gestern. Nur die Sprösslinge einer katholischen Heirat haben in Monaco das Recht auf Führung des Ministaats.

Die entfesselte Klastschpresse mutmasst aber noch über eine weitere Konsequenz der offiziellen Anerkennung. Beim Formel-1-Rennen in Monaco wurde Albert nämlich in weiblicher Begleitung gesehen: Charlene Wittstock eine 28-jährige Schwimmerin aus Südafrika. Die Monegassen hören schon die Hochzeitsglocken läuten.

Die einzige Präzision von Seiten des Fürstenpalasts lautet derzeit dahingehend, dass auf jeden Fall kein drittes Fürstenkind existiere. (DER STANDARD - Printausgabe, 2. Juni 2006)

Stefan Brändle aus Paris
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    Der stille Prinz überrascht mit immer mehr Kindern

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