Veranstalter wollen "auf die Bremse treten"

6. Juni 2000, 13:25

Erste Unfälle mit Elektroautos

Hannover - Nach den ersten Unfällen mit Elektroautos auf dem Weltausstellungsgelände will die Expo-Gesellschaft jetzt buchstäblich auf die Bremse treten. Die offenen Gefährte mit vier Sitzplätzen können für 70 bis 320 Mark (35,8 Euro/492 S bis 164 Euro/2.251 S) gemietet werden. "Die auf dem Gelände zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt zehn Kilometer pro Stunde. Aber viele Fahrer halten sich nicht an die Vorschriften", sagte Expo-Sicherheitschef Wolfgang Schulz.

Vor allem Schüler - für die Wagen braucht man keinen Führerschein - "heizen" über das Gelände und liefern sich Wettrennen. Bisher gab es zwei Unfälle, die jedoch glimpflich ausgingen. Daher will die Expo-Gesellschaft, die für die Verkehrssicherheit auf dem Gelände zuständig ist, eingreifen. "Wir werden alle Motoren so programmieren, dass sie wirklich nur zehn Kilometer pro Stunde fahren können", sagte Schulz. Zudem sollen rechtliche Grundlagen geschaffen werden, damit die Expo-Sicherheitsleute auch gegen rüdes Verhalten vorgehen können. (dpa)

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