ORF-Journalisten kritisieren Anstalt

26. Juli 2006, 12:21
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36 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass in den Informationssendungen des ORF eine Partei bevorzugt wird

"ZiB"-Sendungen seien "zum Valium-Fernsehen verkommen", sagt ORF-Journalist Lorenz Gallmetzer. "Regierungskritische Töne werden ausgeklammert." Prinzipiell werde jeder kritische Geist am Küniglberg "als links punziert", kritisiert sein Kollege Christian Schüller ebenfalls im profil. "Thema"-Chef Johannes Fischer fasst zusammen: "Die Situation im ORF ist dramatisch." 36 Prozent der Österreicher sind laut profil der Meinung, dass in den Informationssendungen des ORF eine Partei bevorzugt wird. Einstweilen läuft die Aktion "SOS ORF" (www.sos-orf.at) weiter: Inzwischen haben schon mehr als 20.000 unterschrieben. (prie/DER STANDARD, Printausgabe, 28.5.2006)

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