Symantec will Auslieferung von Windows Vista verhindern

20. Juni 2006, 12:33
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Klage wegen Vertragsbruchs und der Veruntreuung geistigen Eigentums eingereicht - Microsoft widerspricht

Symantec hat Microsoft wegen Vertragsbruchs und der Veruntreuung geistigen Eigentums angeklagt. Der führende Hersteller von Sicherheitssoftware wirft dem Microsoft-Konzern vor, Vorteile für die Entwicklung dessen eigener Produkte angestrebt zu haben.

Vorwurf

In der am Donnerstag in Seattle eingereichten Klage geht es um einen Vertrag in Zusammenhang mit einem Lizenz-Geschäft mit Veritas, der Datensoftware-Konzern wurde im vergangenen Jahr von Symantec gekauft. Microsoft soll unerlaubt Speichertechniken von Veritas genutzt haben, und darauf basierend sogar Patente beantragt haben, so der Vorwurf. Symantec will eine gerichtliche Verfügung erreichen, die die weitere Entwicklung und den Verkauf der nächsten Windows-Generation Vista blockieren würde.

Abklären

Microsoft erklärte in einer Stellungnahme, das Unternehmen arbeite mit Hochdruck an der Klärung des Streits. Der Vertrag sei allerdings nicht gebrochen worden. "Wir sind zuversichtlich, dass unsere Handlungen vollständig mit den legalen Vereinbarungen zwischen Veritas und Microsoft übereinstimmen. Es wird sich schon bald zeigen, dass die Vorwürfe haltlos sind." (APA/Reuters/red)

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