"celluloid": neue Filmzeitschrift mit Schwerpunkt Österreich

2. Juni 2000, 13:15
Zu einem Forum des österreichischen Filmschaffens will die neue österreichische Filmzeitschrift "celluloid" werden, deren erste Ausgabe am Freitag in Wien vorgestellt wurde und die ab 6. Juni erhältlich sein wird. Dem heimischen Filmschaffen soll damit die Aufmerksamkeit zu Teil werden, die seinem international hervorragenden Ruf entspreche, meinte celluloid-Chefredakteur Mathias Greuling.

Auf 48 Seiten will man mit Reportagen und Essays über Regisseure und Filmemacher, filmgeschichtlichen Beiträgen, Interviews mit Filmkünstlern, Werkbesprechungen und Analysen von Strömungen und Trends in der Filmwelt nicht nur einem fachspezifisch vorgebildeten Publikum einen tieferen Einblick in alle Bereiche des Filmschaffens bieten. Neben dem österreichischen wird dabei der europäische Arthouse-Spielfilm, insbesondere aus Deutschland und der Schweiz, fokussiert.

Neben Greuling, der auf eine Laufbahn als freier Mitarbeiter beim "Kurier" und der "Furche" und eine Ausbildung an der "New York Film Academy" verweisen kann, schreiben vor allem junge und noch unbekannte Autoren. Herausgeber der Zeitschrift ist der "Verein zur Förderung des österreichischen und europäischen Films". Finanziert wird das Blatt zur Hälfte von der Gemeinde Mödling und zur Hälfte aus Werbeeinnahmen.

"celluloid. die neue österreichische Filmzeitschrift", 48 Seiten, 70 Schilling, Bezug über Morawa Pressevertrieb oder Tel. 0664/462 54 44)(APA)

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