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Wohnbox mit Aussicht

4. Juli 2006, 17:02

Das Haus heißt Lina. Wie das kleine Mädchen, um dessentwillen es erbaut worden ist. Fürs Erste war es wichtig, mit einem sehr kleinen Budget möglichst weit zu kommen.



















Das Haus heißt Lina. Wie das kleine Mädchen, um dessentwillen es erbaut worden ist. Linas Eltern sind – wie viele Zeitgenossen – beruflich bedingt einmal hier, einmal da und das nächste Mal ganz woanders zu Hause. Doch Lina brauchte einen festen Wohnsitz. Mit Kindergarten in der Nähe und womöglich noch ein wenig Grün dazu. Der Platz war bald gefunden: die Großeltern waren bereit, auf ihrem Grundstück ein wenig zusammen zu rücken. Und da der Papa einer der in Fachkreisen hoch geschätzten caramel architekten ist, schloss sich wenig später ein als Anbau bewilligter Körper an ihr putziges Häuschen aus den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Er umschließt mit seinen 65 Quadratmetern Nutzfläche nicht nur den baurechtlich maximal möglichen Raum eines solchen Anbaues sondern erfüllt auch sonst mit minimalem Aufwand die Wünsche seiner Nutzerinnen und Nutzer.

Mittels Stahlträgern vom Gelände ein wenig abgehoben war das aus Holz konstruierte und mit einer Kunststoffplane umhüllte Gebäude schnell errichtet und kann bei Bedarf ebenso schnell wieder entfernt oder aber um weitere Räume Richtung Westen vergrößert werden. Fürs Erste aber war es wichtig, mit einem sehr kleinen Budget möglichst weit zu kommen. Und tatsächlich findet sich in dem kleinen Haus alles, was von einem Wohnsitz im Grünen erwartet wird: dem Haupteingang nähert man sich den Hang von Süden hinaufsteigend über eine schmale Holzterrasse, die im Osten eine gewisse Distanz zwischen Alt- und Neubau legt. Von hier gelangt man über die Eingangszone in den Wohn- und Essbereich. Die Küchezeile lehnt sich an die Box mit den Sanitär- und Stauräumen. Die beiden Schlafzimmer des Hauses schließen im Westen an den Wohnbereich.

So weit so unspektakulär. Denn die Innovation liegt - wie so oft - auch hier im Detail. Die Tragkonstruktion ist einer rechtwinkelig ausgerichteten Spirale gleich um den Raum geschlungen und umfasst mit dieser Geste auch die Eingangsterrasse. Um diesen Effekt nicht zu stören, muss sich die östliche Stirnseite mit der Stahlzarge der Eingangstüre begnügen, um ihre Lasten in die Bodenplatte zu übertragen. Denn der Spalt zwischen Wand und Boden ist mit Glas überbrückt. Auch die Südfassade ist zur Gänze in Glas aufgelöst, sodass die beiden südlichen Räume ebenso von der Sonne wie von der Großzügigkeit des unverbauten Ausblickes profitieren. In der warmen Jahreszeit wird ein – kostengünstiges! – Segel zwischen die Wipfel der alten Bäume um das Haus gespannt, sodass man „sich tagaus, tagein wie auf Sommerfrische“ fühlt.

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Caramel

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Fax: 01 596 34 90 - 20
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