Ein "gläsernes Leuchtschiff" am Linzer Donauufer

29. März 2006, 09:05
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Die Jury war sich einig: Der Wiener Architekt Andreas Treusch soll das Ars Electronica Center (AEC) erweitern

Die Jury war sich einig: Der Wiener Architekt Andreas Treusch soll das Ars Electronica Center (AEC) in Linz erweitern. Laut dessen Plänen verwandelt sich das Museum der Zukunft am Donauufer in ein "gläsernes Leuchtschiff".

Dem bestehenden AEC-Gebäude wird eine Glasvitrine übergestülpt, dem eine flache Plaza folgen soll. Darunter befindet sich die neue Ausstellungshalle. Am Ende des Schiffes befinden sich das Medienkunstlabor sowie die Büros. Dieses begehbare "Upperdeck" bietet zusätzliche Freiflächen für Ausstellungen, Veranstaltungen und anderes mehr.

Treusch konnte sich mit seinem Entwurf gegen 37 internationale Mitbewerber durchsetzen. Der Baubeginn soll nächstes Jahr sein, damit das neue 6500 Quadratmeter große AEC (derzeitige Größe: 2500 Quadratmeter) rechtzeitig zur europäischen Kulturhauptstadt 2009 fertig gestellt ist. Veranschlagte Kosten: 16 Millionen. (DER STANDARD Printausgabe, 25/26.3.2006)

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    Der Siegerentwurf von Andreas Treusch

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