Frederic Prinz von Anhalt will USA verlassen

28. März 2006, 16:54
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"Ich schwimme im Geld und kann es nicht genießen"

Los Angeles - Richard Lugners Opernball-Intimfeind, Frederic Prinz von Anhalt, will Hollywood verlassen und nach Europa zurückkehren, wenn seine Frau Zsa Zsa Gabor gestorben ist. "Hier in Amerika habe ich keine Freunde, keinen Spaß mehr, das macht mich alles krank. Das ist hier wie ein Entwicklungshilfeland", sagte er in einem Gespräch mit dem Hamburger Magazin stern.

Den Gesundheitszustand von Zsa Zsa Gabor beschrieb der frühere Saunabesitzer aus dem Württembergischen, der von einer verarmten 81-jährigen Schwiegertochter Kaiser Wilhelms II. adoptiert worden war, als desolat. Sie besitze zwar Häuser und Firmen im Wert von rund 300 Millionen Dollar, aber "weil ich der einzige bin, der noch voll klar denken kann, hat sie mir die Generalvollmacht gegeben. Wenn sie heute einen Scheck schreiben will, muss sie mich fragen. Ich schwimme im Geld und kann es nicht genießen".

Seit einem schweren Autounfall und einem Schlaganfall würden nur noch vier der insgesamt 47 Zimmer der gemeinsamen Villa genutzt. "Es gibt hier nichts mehr, was mich noch interessiert. Ich schiebe meine Frau mit dem Rollstuhl durch die Gegend, kümmere mich um sie. Ich langweile mich furchtbar."

Gründlich räumte Frederic von Anhalt mit der Annahme auf, dass Adel verpflichte: "Adel verpflichtet niemanden, nirgendwo, zu gar nix. Alles degenerierte Lachnummern. Die haben doch alle einen Knall. Gucken Sie sich doch nur mal den Ferfried von Hohenzollern mit dieser Busenwitwe an. Also dann doch lieber adoptiert als bekloppt." (APA)

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