Frühling begann mit "kleinen Frost-Rekorden"

27. März 2006, 10:14
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Tiefstwerte in Aigen im Ennstal, Litschau und St. Michael im Lungau

Wien - Der Frühling hat in Österreich Einzug gehalten, in manchen Gegenden aber nur auf dem Kalender: "An einigen Orten war es an einem 20. März seit Messbeginn noch nie so kalt wie heute Früh", sagte Klimatologe Helmut Derka von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

"In Aigen im Ennstal wurden minus 11,4 Grad gemessen. Der bisherige Frostrekord für einen 20. März wurde 1985 mit minus 6,4 Grad Celsius registriert", berichtete Derka. Auch in Litschau gab es heute nur minus 10,0 Grad. "Der alte Rekord stammt vom 20.3.1955 mit minus 7,8 Grad."

Ein Mal mehr war auch St. Michael im Lungau ganz vorne in der Frostparade zu finden: "Hier wurden minus 11,8 Grad gemessen. Der bisherige Rekord mit minus 11,6 Grad stammt aus dem Jahr 1968", sagte der ZAMG-Experte.

Sehr kalt war es Montag in der Früh auch in Freistadt (minus 8,9 Grad), beim Stift Zwettl (minus 9,7 Grad) und in Mattsee (minus 8,4 Grad). "Diese Orte erlebten aber allesamt schon am 20.3.1962 tiefere Temperaturen", stellte Derka klar. (APA)

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