Ried dezimiert aber hoffnungsfroh

18. März 2006, 20:34
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Innviertler ohne Sechs zu Sturm, Hochhauser will trotz­dem punkten - Fans räumen Platz für Pasching vs GAK - Wacker gegen Mattersburg um dritten Sieg in Serie

Wien - Mit Puntigamer Sturm - SV Josko Ried und FC Superfund - Lieberherr GAK kommt es in der 27. Runde der T-Mobile-Bundesliga zu einem Bundesländer-Vergleich Steiermark - Oberösterreich.

Sturm-Coach Michael Petrovic hat die Innviertler am Mittwoch beim 0:0 in der Südstadt beobachtet und spricht von einem "unangenehmen Gegner, der defensiv gut steht." Daher sei seine kreative Abteilung, die durch die Sperre von Salmutter aber gehandicapt ist, gefragt. "Wir müssen eine kontrollierte Offensive wählen und Geduld haben", sagt der Sturm-Trainer, dessen Truppe heuer noch nicht verloren und nur ein Tor in vier Spielen kassiert hat.

Die 2006 noch sieglosen Rieder sehnen im vierten Spiel des Jahres ihr zweites Tor herbei. "Sturm ist gut drauf und kontert gut, ich bewundere diese junge Truppe, es wird schwierig für uns. Aber wir fahren nicht ohne Chance nach Graz und wollen punkten", nennt Coach Heinz Hochhauser seine Erwartungen. Und das obwohl ihm sechs Mann verletzt fehlen.

Constantini philosophisch

Die Paschinger haben heuer in vier Liga-Spielen erst zwei Zähler ergattert. Diese dürftige Bilanz soll zur Premiere des neuen Trainers im Waldstadion verbessert werden, die Fans haben den Platz in Nachtschichten spielfähig gemacht. Trotz der vielen Ausfälle in den Reihen des Gegners warnt Coach Didi Constantini: "Wenn du glaubst, du bist gut, dann wirst du müde aufwachen."

Der Tabellendritte und Vizemeister könnte sich für das Cup-Out revanchieren, hat aber zuletzt auch zwei Liga-Spiele verloren und muss mit den gesperrten Ehmann, Plassnegger, Junuzovic und Kollmann gleich vier weitere Stammkräfte vorgeben. "Wir verfallen deshalb nicht in Panik, können es locker angehen, das Glück muss wieder zurückkommen", meint Feldherr Lars Söndergaard, der überzeugt ist: "Spielen wir so wie zuletzt gegen Austria, werden wir noch viele Punkte holen."

Wacker kämpferisch

Komplettiert wird der Spieltag durch die Paarung Wacke Tirol gegen Mattersburg. Die Gastgeber haben zuletzt zweimal gesiegt und dabei kein Gegentor zugelassen. "Die Kompaktheit und den Siegeswillen müssen wir nun auch gegen die guten Burgenländer zeigen. Ich will von meiner Mannschaft wieder das Kampfspiel sehen", sagt Wacker-Trainer Stanislaw Tschertschessow, der den gesperrten Hattenberger im Mittelfeld ersetzten muss. (APA/red)

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