TUI leidet unter Vogelgrippe

27. März 2006, 15:45
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Sommersaison weniger gebucht als erwartet - Ziele im östlichen Mittelmeer und Frankreich spürbar rückläufig

Berlin - Europas größter Touristikkonzern TUI bleibt mit seinen Buchungszahlen für die bevorstehende Sommersaison bisher unter den eigenen Erwartungen. Ein Grund sind Einbußen in einigen Regionen durch die Vogelgrippe. Konzernweit lägen die gebuchten Umsätze für die Sommersaison deshalb bisher nur rund zwei Prozent über dem Vorjahresstand, teilte TUI am Mittwoch zu Beginn der weltgrößten Reisemesse ITB mit.

Sinkendes Interesse für Frankreich

In den beiden Kernmärkten Deutschland und Großbritannien liegt der Konzern im wichtigen Sommergeschäft derzeit lediglich auf Vorjahresniveau, in Frankreich gibt es sogar einen Rückgang von knapp sechs Prozent. Stärker gebucht werde in Skandinavien und den Beneluxländern.

Für Ziele im östlichen Mittelmeer hätten sich die Ausbreitung der Vogelgrippe in der Türkei und die Proteste gegen islam-kritische Karikaturen negativ ausgewirkt, erläuterte Konzernchef Michael Frenzel. Zum Teil sei dadurch Spanien besser gebucht worden.

Auch für die im April zu Ende gehende Wintersaison 2005/06 verzeichnet TUI konzernweit trotz eines Gästezuwachses von sechs Prozent nur 2,4 Prozent mehr Umsatz. TUI liegt damit derzeit unter der eigenen Wachstumsprognose für den Markt und das eigene Reisegeschäft für das laufende Jahr von rund vier Prozent. Für die kommenden Wochen rechnet Frenzel aber mit einer Trendwende. (APA/Reuters)

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    In den beiden Kernmärkten Deutschland und Großbritannien liegt der Konzern im wichtigen Sommergeschäft derzeit lediglich auf Vorjahresniveau.

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