Russische Handybesitzer müssen nicht mehr für ankommende Rufe zahlen

14. März 2006, 10:39
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Putin unterzeichnet Änderung des Kommunikationsgesetzes

Russische Handybesitzer müssen ab diesem Sommer nicht mehr für ankommende inländische Anrufe zahlen. Präsident Wladimir Putin habe eine entsprechende Änderung des Kommunikationsgesetzes unterzeichnet, die zum 1. Juli in Kraft trete, teilte der Kreml am Samstag mit. Bisher müssen Handybesitzer je nach Vertrag für ankommende Anrufe aus dem Festnetz oder aus einem fremden Mobilfunknetz zahlen.

Erreichbarkeit

Das führt dazu, dass viele Handybesitzer solche Anrufe gar nicht erst annehmen oder unerreichbar sind, wenn ihr Guthaben erschöpft ist. Ab dem 1. Juli zahlt ein Handybesitzer nur noch für ankommende Anrufe aus dem Ausland oder in bestimmten Fällen aus anderen Regionen Russlands, wie der Kreml weiter mitteilte.

Zuwachs

In Russland ist die Zahl der Handybesitzer im vergangenen Jahr um 70 Prozent gestiegen. Im Dezember hatten laut einer statistischen Erhebung 125,8 Millionen von rund 144 Millionen Russen ein Mobiltelefon. (APA)

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