Prozess um Bootsunglück in der Seegrotte Hinterbrühl fortgesetzt

7. März 2006, 15:09
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Zeugen aus Deutschland in Wiener Neustadt geladen - Staatsanwalt: Boot überlastet und asymetrisch beladen

Wiener Neustadt - Mit Zeugenbefragungen findet am Landesgericht Wiener Neustadt der Prozess um das Bootsunglück in der Seegrotte Hinterbrühl (Bezirk Mödling) am heutigen Freitag seine Fortsetzung. Dabei kommen die Mitglieder jener deutschen Reisegruppe zu Wort, die sich am Pfingstmontag 2004 in dem gekenterten Boot befunden hatten. Fünf Touristen waren damals ertrunken.

Boot überlastet und asymetrisch beladen

Laut Staatsanwaltschaft war das umgebaute Boot überlastet und asymmetrisch beladen. Die fünf Angeklagten - ein Beamter der Landesbehörde, die beiden Geschäftsführerinnen, der Betriebsleiter und der Schiffsführer - bekannten sich nicht schuldig. Nach dem heutigen Termin sollen weitere Verhandlungstage Ende März folgen. (APA)

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    foto: der standard/newald
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