Fußball-WM: SPÖ-Frauen pfeifen mit ab

2. März 2006, 19:15
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Unterschriftenaktion gegen Zwangsprostitution läuft bis zum Internationalen Frauentag

Wien - Anlässlich der Fußball-WM in Deutschland startet die PES (Sozialdemokratische Partei Europas) eine europaweite Unterschriftenaktion gegen Zwangsprostitution. Die am Donnerstag gestartete Aktion läuft bis zum 8. März, dem Internationalen Frauentag. Die Unterschriften werden an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso übergeben. "Es ist erschreckend, wie viele Frauen bei sportlichen Großereignissen wie der Fußball-WM zur Prostitution gezwungen werden", so Bettina Stadlbauer, Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. In Österreich rufen die SPÖ-Frauen dazu auf, die Aktion zu unterstützen.

Sensibilisierung

800.000 Menschen werden jährlich Opfer von grenzüberschreitendem Menschenhandel. 90 Prozent davon sind Frauen und Mädchen, die meisten werden sexuell ausgebeutet. Tausende von Frauen und Mädchen werden diesen Sommer zur sexuellen Ausbeutung während der Fußballmeisterschaft nach Deutschland verschleppt werden. "Wir hoffen, möglichst viele Menschen gegen Zwangsprostitution zu sensibilisieren. Noch herrscht viel zu viel Schweigen zu dieser Thematik; das muss sich ändern", so Stadlbauer abschließend. (red)

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Zur Unterschriftenaktion der PES
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