Kongress-"Rekordserie"

5. März 2006, 20:00
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1748 Veranstaltungen, eine Million Gäste

Wien - Die Stadt Wien feiert einen neuen Rekord im Kongress-Tourismus: Im Vorjahr fanden 1748 Kongresse und Firmenevents in der Bundeshauptstadt statt - eine Steigerung von sieben Prozent im Vergleich zu 2004. Der Kongresstourismus verzeichnete damit das dritte Rekordjahr in Serie, bilanzierten Wiens Vizebürgermeister Sepp Rieder (SP) und Tourismusdirektor Karl Seitlinger am Mittwoch.

Schallmauer von einer Million Nächtigungen durchbrochen

Laut Rieder wurde auch die "Schallmauer" von einer Million Nächtigungen durchbrochen. Konkret wurden 1,033.996 mit den Kongressen zusammenhängende Übernachtungen registriert. Das ist eine Steigerung von 17 Prozent im Vergleich zu 2004. Die Wertschöpfung: rund 500 Millionen Euro.

Für 2006 sind die Prognosen ebenfalls günstig. Aufgrund der EU-Präsidentschaft sei in den Redoutensälen in der Hofburg de facto "sechs Monate Dauerkongress". Auch das Mozartjahr sei eine zusätzliche Anregung, Events in Wien zu veranstalten. Größter "klassischer" internationaler Kongress dürfte heuer jener der Radiologen sein. Er findet ab Freitag im Austria Center statt, erwartet werden rund 15.000 Teilnehmer. (APA, red; DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.3.2006)

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