Warum wir ein anderes Europa brauchen

6. März 2006, 14:35
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Treffen der EU-AussenministerInnen provoziert Protest

In Reaktion auf das informelle Treffen der EU-AußenministerInnen (Gymnich) vom 10. bis 11. März in Salzburg hat sich kurzfristig ein "Netzwerk gegen ein EUropa der Konzerne und Militärs" gebildet, um gemeinsam Kritik an der EU-Außenpolitik zu üben.

Kritische Positionen

Rund 20 Organisationen und zahlreiche Einzelpersonen haben sich zu diesem Netzwerk zusammengeschlossen, darunter Attac-Austria, Amnesty International Salzburg, das Begegnungszentrum aktive Gewaltlosigkeit, frauen.stimmen.gegen.krieg und die Salzburger Armutskonferenz. In den nächsten Tagen finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt, in denen kritische Positionen wie auch konkrete Alternativen vorgestellt werden sollen. Gemeinsam mit dem Linken Koordinationsbündnis wird für Samstag, 11. März zu einer Demonstration aufgerufen.

Alternativen diskutieren

"Warum wir ein anderes Europa brauchen" ist der Titel einer Podiumsdiskussion, die am 6. März um 20 Uhr in der Universität Salzburg stattfindet. Es diskutieren unter anderem Robert Menasse und der stellvertretende Leiter der Europäischen Kommission Marc Fähndrich. Anschließend an die Demonstration am 11. März ist um 19 Uhr eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag geplant: Nach Vorführung des Films "Bread and Roses" von Ken Loach findet eine Diskussion zum Thema "Migrantinnen kämpfen um faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen" statt. Ebenso wird die Ausstellung "Den Schrecken besiegen" gezeigt. Organisiert wird diese Veranstaltung von TALK TOGETHER - Zeitung für MigrantInnen und Nicht-MigrantInnen. Ein Veranstaltungskalender findet sich über den Link. (red)

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