Causa SCO: IBM will Microsoft und HP vor Gericht sehen

1. März 2006, 19:29
1 Posting

Unternehmen sollen Auskunft über Vereinbarungen und Lizenzen geben

Die Auseinandersetzung zwischen IBM und der SCO rund um angeblich unrechtmäßig verwendeten Code in Linux erreicht eine neue Dimension. Nach langem Hin und Her und zahlreichen Verzögerungen hat IBM nun allem ANschein nach genug und geht in die Offensive.

Microsoft, Baystar und HP vor Gericht

Laut einem Artikel bei Groklaw will IBM Vertreter von Microsoft, HP, Sun und Baystar vor Gericht sehen. Die Unternehmen sollen darüber Auskunft geben, wie ihre Lizenzvereinbarungen für den Unix-System-V-Code aussehen und welche Diskussionen sie mit SCO zu Unix geführt haben. Brisanter wird die Sache dann schon bei Microsoft und Baystar. Hier möchte IBM Auskunft über alle Vereinbarungen zwischen der SCO und Microsoft erhalten und auch Baystar, ehemaliger Investor bei SCO, soll alle Dokumente vorlegen, die die Kommunikation zwischen Baystar und Microsoft über SCO betreffen.

Kontakt oder nicht

SCO-Chef Darl McBride hatte zu Beginn der juristischen Auseinandersetzungen mit IBM immer abgestritten, dass es, abseits der von Microsoft getätigten Lizenzzahlungen, in irgendeiner Form mit Microsoft Kontakt gegeben habe. Nun will es IBM genau wissen und verlangt dabei sehr umfasende Information - etwa über Microsofts Geschäftsstrategie in Bezug auf Linux und Korrespondenzen.(red)

Share if you care.