Oberösterreichische Versicherung steigerte EGT 2005 um 40 Prozent

29. März 2006, 14:47
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"Günstigere Schäden" und ertragreiche Finanzbeteiligungen als Gründe

Linz - Die Oberösterreichische Versicherung AG konnte im vergangenen Geschäftsjahr das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von acht Mio. Euro auf über elf Mio. Euro steigern. Das entspricht einem Ertragsplus von knapp 40 Prozent. Dies gaben Generaldirektor Wolfgang Weidl und Vorstandsdirektor Martin Janovsky am Donnerstag in Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Als Gründe für das gute Ergebnis nannte Weidl vor allem die "günstigeren Schäden" sowie die ertragreichen Finanzbeteiligungen unter anderem an der voestalpine AG. Seine Bilanz: "2005 kann wieder als sehr erfolgreiches Geschäftsjahr bezeichnet werden".

Versicherungsmarkt als Wachstumsbranche

Laut Weidl sei der Versicherungsmarkt auch im vergangenen Jahr eine Wachstumsbranche gewesen. Die Oberösterreichische konnte 2005 insgesamt 19.700 neue Kunden und 70.000 neue Verträge verzeichnen. Insgesamt hat die Versicherung nun 326.000 Kunden mit 1,2 Mio. Verträgen. Das gesamte Prämienvolumen der Oberösterreichischen sei um 3,8 Prozent auf rund 315 Mio. Euro gestiegen. Vor allem im Bereich der Lebensversicherungen sei ein großes Wachstum verzeichnet worden. Die Oberösterreichische konnte dort bei den laufenden Prämien um 7,3 Prozent zulegen. "Die staatliche geförderte Zukunftsvorsorge erfreut sich steigender Beliebtheit und entwickelt sich zunehmend zu einem Erfolgsprodukt. Wir konnten im Jahr 2005 rund 13.100 Verträge abschließen und haben nun 34.500 Verträge im Bestand", erläutert Weidl.

Ausbau der Position

Als Ziele für heuer sieht er vor allem den Ausbau der Marktposition, die Sicherung der Unabhängigkeit sowie den Wachstumskurs deutlich über dem allgemeinen Wachstumsniveau in der Versicherungswirtschaft fortzusetzen. Weiters soll der Heimmarkt durch eine Stärkung des Bankenvertriebs voll ausgeschöpft werden. Auch prüfe man derzeit die Markteintrittsfähigkeit in das benachbarte Ausland Bayern und Tschechien. Laut Aussage des Vorstandsdirektors seien dies aber nur Überlegungen und noch keine konkreten Pläne. (APA)

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