Europas Automarkt wuchs zum Jahresauftakt

12. März 2006, 20:09
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Nach einer Stagnation im vergangenen Jahr hat sich die Nachfrage in den vergangenen drei Monaten wieder belebt

Frankfurt - In Europa sind im Jänner erstmals seit drei Monaten wieder mehr Autos zugelassen worden als ein Jahr zuvor. Zum Jahresauftakt seien in der EU und den drei Efta-Staaten mit 1,26 Millionen Pkw 2,6 Prozent mehr Autos angemeldet worden als im Vorjahreszeitraum, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag in Brüssel mit. In den 15 westeuropäischen EU-Ländern legte der Absatz um drei Prozent auf 1,18 Millionen Fahrzeuge zu.

Zaghafter Anstieg in Österreich

Zu den Ländern in Westeuropa mit den größten Zuwächsen gehörte Deutschland mit einem Plus von mehr als zehn Prozent. Auch die deutschen Autobauer verbuchten teilweise kräftige Zuwächse. In Österreich stieg die Zahl der Neuzulassungen geringfügig auf 23.448 Pkw.

In Großbritannien brach die Zahl der Neuzulassungen dagegen um 13,3 Prozent ein. Im Dezember hatte das Land zu den Spitzenreitern gehört.

Volkswagen mit sattem Absatz-Plus

Unter den großen europäischen Autobauern stach die Volkswagen-Gruppe hervor. Die Wolfsburger verzeichneten mit 247.514 Fahrzeugen ein Plus von fast 20 Prozent. Zu den Verlierern gehörte wie schon im Dezember der DaimlerChrysler-Konzern. Die Stuttgarter büßten im Vergleich zum Vorjahr 8,3 Prozent ein und setzten 67.020 Pkw ab.

Asiatische Autobauer verbuchten erneut deutliches Wachstum. Der weltweit zweitgrößte Autohersteller Toyota verkaufte mehr als doppelt so viele Fahrzeuge seiner Luxusmarke Lexus. Auch Honda und Suzuki setzten im Jänner auf den europäischen Straßen wie schon einen Monat zuvor deutlich mehr Autos ab. (APA/Reuters)

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