Alles klar in Oberstdorf

29. Dezember 2005, 16:51
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Spurkühlungssystem weiter verbessert - 20.000 Zuschauer zur Auftaktkonkurrenz erwartet

Oberstdorf - Die Große Schattenbergschanze in Oberstdorf ist für das Auftakt-Springen der Vierschanzen-Tournee am Donnerstag bestens gerüstet. "Wir haben die Spurkühlung gegenüber den Vorjahren noch etwas optimiert, so dass wir einen noch besseren Kühleffekt haben als bisher und den Temperaturverlust auf ein Minimum reduzieren können", sagte Rennleiter Hans Schmid am Dienstag einen Tag vor der Qualifikation.

Durch ein ausgeklügeltes Rohrleitungssystem unter der Schneedecke kann selbst bei wärmster Witterung die Schneetemperatur der Anlaufspur auf einem konstanten Wert zwischen -4 und -5 Grad Celsius gehalten werden. "Das garantiert allen Teilnehmern die gleichen Bedingungen im Anlauf", versicherte Schmid.

Rund 20.000 Zuschauer werden zum ersten Tournee-Springen erwartet, gibt es doch mit dem Bayern Michael Uhrmann auch einen lokalen Geheimfavoriten. "Natürlich träumt man vom Tourneesieg, doch die Konkurrenz ist brutal", erklärte der konstante 27-Jährige, der sich selbst als Vierter im Gesamtweltcup auch nur als "Favorit Nummer vier" sieht. Die Favoriten Nummer eins, zwei und drei heißen Jakub Janda, Janne Ahonen und Andreas Küttel.

Die Österreicher zählen zu den gefährlichen Außenseitern, rangieren mit Andreas Widhölzl (5.), Thomas Morgenstern (8.), Andreas Kofler (11.) und Wolfgang Loitzl (13.) doch gleich vier ÖSV-Springer im Weltcup unter den besten 15 und gehen daher mit einem Fixstartplatz für den ersten Tournee-Bewerb ohne Druck in die Qualifikation. Diese ist für die 25 Paarungen des ersten Durchganges, der bei der Tournee zum zehnten Mal im K.o-Modus ausgetragen wird, ausschlaggebend. Wie seit 1996 üblich qualifizieren sich auch die fünf besten "Lucky Loser" für den zweiten Durchgang. (APA,dpa)

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