Montag: Barry Lyndon

24. Dezember 2005, 10:55
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23.25 bis 2.25 | BR | FILM | GB 1973. Stanley Kubrick

Der eiskalte, in Geometrie und erstarrter Schönheit schwelgende Film umgeht die Falle des "Näherbringens" historischer Umstände, bleibt immer distanziert - als Erzähler über Geschichte wie als Filmkünstler, der seine Gestaltungsmittel allein zum Zweck des Fremdwerdens nützt. Kubricks Filme - und "Barry Lyndon" ganz besonders - sind Filme, die (wie von selbst) (und inmitten ihrer monumentalen Bildwelt) abstrakt zu denken beginnen.
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