Deutsche Telekom - Aufsichtsrat stimmt Abbau von 32.000 Stellen zu

20. Dezember 2005, 10:23
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Deutsche Telekom-Beschäftigte protestieren gegen Personalabbau

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat dem vom Vorstand geplanten Abbau von 32.000 Stellen bis 2008 zugestimmt. Wie der Konzern am Montagabend in Bonn mitteilte, überstimmten die Vertreter der Anteilseignerseite in dem 20-köpfigen Gremium die Arbeitnehmervertreter.

170.000 Beschäftigte

Die Telekom verfügt derzeit noch über rund 170.000 Beschäftigte. In den vergangenen zehn Jahren sind bei dem ehemaligen Staatsunternehmen bereits rund 100.000 Stellen weggefallen. Am stärksten betroffen von der neuen Abbaurunde ist die Festnetzsparte T-Com. Dort sollen allein rund 20.000 Stellen wegfallen.

Proteste

Vor der Aufsichtsratssitzung waren am Montag in ganz Deutschland etwa 25.000 Telekom-Beschäftigte dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu Protesten gegen den Arbeitsplatzabbau gefolgt. Die Gewerkschaft wollte am Dienstag in Bonn ihr weiteres Vorgehen erläutern.

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