Intercell vergibt Lizenz zu Impfstoffen gegen Spitals-Infektionen

19. Dezember 2005, 16:02
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Neu gegründete Firma Pelias forscht an sogenannten nosokomialen Infektionen

Wien - Die börsenotierte Intercell AG hat am Freitag die Unterzeichnung einer exklusiven Lizenzvereinbarung zu Impfstoffen gegen die sogenannten nosokomialen Infektionen bekannt gegeben. Vereinbarungspartner ist die Pelias Biomedical Development AG (Pelias), die auf dem Gebiet von Infektionen, die im Krankenhaus übertragen werden (nosokomiale Infektionen), forscht.

Das Impfstoffunternehmen Pelias wurde vor kurzem als neues Biotech Start-Up von Intercell und anderen Partnern, darunter Chiron, Parteurop, BioAlliance und die Kapital&Wert-Gruppe, gegründet.

Zugang zu Antigenen

Die Lizenzvereinbarung ermögliche Pelias den Zugang zu bestimmten Antigenen, die durch Intercells eigene Aktivitäten identifiziert wurden. Mit der Lizenz würden auch "bestimmte frühe präklinische Produktkandidaten im Bereich der hospitalen Infektionen von Intercell an Pelias transferiert".

Intercell werde eine Vorauszahlung sowie später auch Lizenzzahlungen auf zukünftige Produktverkäufe erhalten, teilte das Unternehmen mit. Intercell halte "eine wesentliche Beteiligung an Pelias", so die börsenotierte Biotech-Firma, ohne genauere Details zu nennen.

Das Startkapital für Pelias soll von Intercell und der Kapital&Wert-Gruppe zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen werde sich um weitere Venture Capital-Finanzierung bemühen, heißt es in der Aussendung. (APA)

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