Einjährige Meeresfahrt von Greenpeace in den Startlöchern

23. November 2005, 14:10
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Die bisher längste Expedition der Organisation für den Umweltschutz soll zur Erhaltung der Weltmeere beitragen

Wien - Das neueste und größte Schiff der Greenpeace-Flotte wird am 20. November von Kapstadt zur längsten Expedition aufbrechen, die die Umweltschutzorganisation je zu Wasser unternommen hat. Ihre Reise führt die MV Esperanza ein Jahr lang auf vier der fünf Weltmeere. Die Mission: Die Schönheit des Meeres aufzeigen und es vor Zerstörungen zu schützen, erklärte Greenpeace in einer Aussendung am Donnerstag.

Das 72 Meter lange Schiff mit 19 Besatzungsmitgliedern aus aller Welt wird vom Südpolarmeer die Küste Westafrikas entlang durch das Mittelmeer und den Pazifischen Ozean bis an die südlichste Spitze Südamerikas und wieder zurück in die Antarktis fahren. Dabei soll nicht nur die Vielfalt des Naturraums, sondern auch die Fragilität der Meere aufgezeigt werden. Greenpeace warnte indessen vor der Zerstörung der Meere: Laut Wissenschaftern, wird etwa mehr als die Hälfte des weltweit verfügbaren Sauerstoffes von einzelligen Meeresalgen produziert.

Unter den Aktivisten, Matrosen, Wissenschaftern, Journalisten und Kampaignern aus aller Welt befindet sich auch der Österreicher Erich "Joe" Böhm. Der Steirer wird während der ersten drei Monate an Bord der Esperanza das Südpolarmeer bereisen. Auf der Website www.greenpeace.at/meere.html wird Greenpeace Videos direkt vom Schiff, Diskussionen mit den Aktivisten an Bord und aktuelle Berichte von der Expedition ins Internet stellen. (APA)

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    Die "MV Esperanza" sticht bald zum Schutz der Meere in See (Archivbild vom Oktober 2004).

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