Grundprinzipien für Kosovo-Verhandlungen stehen fest

3. November 2005, 11:09
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Laut Zeitungsbericht kein Vetorecht vorgesehen

Belgrad - Die Staatengemeinschaft habe die Grundprinzipien der bevorstehenden Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo, der südserbischen von der UNO verwalteten Provinz, festgelegt. Die Richtlinien für die Gespräche müssten allerdings noch bestimmt werden, berichtete die Belgrader Tageszeitung "Blic" in ihrer Freitag-Ausgabe.

Derselben Quelle zufolge geht es um "Take-it-or-leave-it-Prinzipien". Nach Angaben aus dem Umfeld der Kontaktgruppe für das Kosovo steht keiner Verhandlungspartei ein Vetorecht zu. Sie dürfen sich aus den begonnenen Verhandlungen auch nicht zurückziehen.

Das Belgrader Blatt berichtete weiter, dass die für den 2. November geplante Sitzung der Kontaktgruppe (USA, Russland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien) womöglich um einige Tage verschoben werden könnte. Dadurch würde sich auch die Bestellung von Martti Ahtisaari, dem früheren finnischen Präsidenten, als Leiter der Status-Gespräche verzögern. (APA)

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