Chronologie: Vom Ende der Kampfhandlungen bis zum Referendum

4. November 2005, 20:00
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  • 1. Mai 2003: US-Präsident George W. Bush verkündet Ende der Kampfhandlungen.

  • Juli 2003: Provisorischer Regierungsrat unter US-Aufsicht.

  • September 2003: Der Regierungsrat ernennt eine Übergangsregierung.

  • Oktober 2003: Die US-geführten Truppen erhalten UNO-Mandat für den militärischen Einsatz im Irak.

  • Dezember 2003: US-Soldaten holen Ex-Diktator Saddam Hussein aus einem Erdloch südlich von Tikrit.

  • Juni 2004: Regierungsrat wird aufgelöst. Eine neue Übergangsregierung soll freie Wahlen vorbereiten. Iyad Allawi wird Regierungschef, Ghazi al-Yawir Präsident.

  • August 2004: Nationalkonferenz bestimmt einen Nationalrat, der bis zu den Wahlen im Jänner 2005 als Übergangsparlament fungieren soll.

  • November 2004: Ausnahmezustand wegen andauernder Gewalt. Er wird im Jänner, im März und im April für jeweils 30 Tage verlängert.

  • Jänner 2005: Bei den Wahlen für ein Übergangsparlament gewinnt die schiitisch-dominierte Vereinigte Irakische Allianz die absolute Mehrheit, gefolgt von der kurdischen Liste und der Liste von Allawi.

  • April 2005: Das Parlament wählt den sunnitischen Abgeordneten Hajim al-Hassani zum Parlaments- und den Kurdenführer Jalal Talabani zum Staatspräsidenten.

  • Mai 2005: Neue Regierung unter Ministerpräsident Ibrahim al-Jaafari wird vereidigt.

  • August 2005: Verfassungsausschuss legt Entwurf für eine neue Verfassung vor.

  • Oktober 2005: Verfassungsreferendum am 15. Oktober. Am 25. Oktober gibt die Wahlkommission bekannt, dass die Verfassung mit überwältigender Mehrheit angenommen sei. Sie soll nach Einsetzung einer neuen Regierung nach den für den 15. Dezember geplanten Parlamentswahlen in Kraft treten. (DER STANDARD, Printausgabe, 27.10.2005)
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