Boku: Betriebsräte und Studenten fordern Infos über Teil-Umzug

13. Oktober 2005, 16:03
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Zusammenschluss zum "Forum Boku Wien" - Beteiligte wollen der Forderung nach Offenlegung aller Infos "Nachdruck verleihen"

Wien - Die Diskussionen um einen möglichen Umzug von Teilen der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien nach Tulln (NÖ) haben nun zu einem Schulterschluss zwischen Belegschaftsvertretern und Studenten geführt. "Erstmals seit vielen Jahren ist es wieder einmal gelungen, alle Gruppen an der Boku unter einem Dach zu vereinigen und damit gemeinsam die jeweiligen Interessen gegenüber dem Rektorat zu vertreten", erklärte Jürgen Bittner, Studentenvertreter im Senat der Boku, am Donnerstag in einer Aussendung.

Frist bis 18. Oktober

Im "Forum Boku Wien" haben sich die Betriebsräte des wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personals an der Boku und die Basisgruppe Grüne und Alternative Studenten zusammengeschlossen, die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) unterstützt die Initiative. Diese Gruppen wollen mit dem Zusammenschluss "der Forderung nach voller Offenlegung aller Informationen über den Stand des Projektes Tulln noch einmal Nachdruck verliehen". In einer Resolution wird das Rektorat aufgefordert, bis kommenden Dienstag (18. Oktober) Gespräche mit den Sprechern des Forums aufzunehmen.

Am kommenden Donnerstag (20. Oktober) soll der Universitätsrat über den Entwicklungsplan der Boku abstimmen, in dem sich die umstrittenen Pläne einer Übersiedlung von Teilen der Boku, etwa des Departments für Angewandte Pflanzenwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie, nach Tulln finden. (APA)

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