Helden- statt Umsatzgeschichten

7. Oktober 2005, 14:12
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Woran misst man Karriere? Vor allem an Haltung und Rückgrat

Echte Helden, betont Karin Bauer immer, sind daran zu messen, wie ihre Taten mit moralischen Werten korrespondieren. Logisch also, dass die STANDARD-Karriere-Chefin am Montag bei ihrer ersten STANDARD-Karriere-Gala den Umsatz- echte Haltungshelden zeigte: Flüchtlingshelferin Ute Bock oder die Paraolympikerin Andrea Scherney etwa. Die 500 hochkarätigen Gäste aus Wirtschaft und Beratung verstanden - und feierten bis in den Morgen.

Kochen mit dem Inbusschlüssel "Eine Küche", verriet Georg Platzer, "ist immer voll funktionsfähig - nur der Strom wird abgeschaltet." Nur, feixte der Chef von Ikea-Wien-Nord, dürfe er halt nicht verraten, welche. Auch um Überschwemmungen zu vermeiden: Abwasser wird nämlich unter der Abwasch gesammelt. Oft wird zwischen Billy und Ivar zwar nicht gekocht, aber Montagabend griff Kochkurskoch Mike Süsser in Elchland zum Löffel: Nach dem von RONDO-Gastrokritiker Severin Corti erfolgreich wiederbelebten Prinzip, Freunde und Geschäftspartner nicht nur zu füttern, sondern Hand anlegen zu lassen, hatte Ikea-Süd-Chefin Petra Gidebratt-Kaindl zum Möbelhausdinner geladen. Süsser hatte aber schon am Nachmittag vorgekocht - und für Verwirrung gesorgt: Manche Kinder waren echt enttäuscht, dass der Mann am Herd keine Fleischbällchen machen wollte. (rott, DER STANDARD Printausgabe, 05.10.2005)

  • Ute Bock war Gast bei der STANDARD-Karriere-Gala
    foto: standard/fischer

    Ute Bock war Gast bei der STANDARD-Karriere-Gala

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