Verkauf der Tiroler Röhrenwerke offenbar geplatzt

7. Oktober 2005, 14:04
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Der Verkauf der Tiroler Röhren- und Metallwerke und der Unternehmens-Mutter Buderus Guss an die Deutsche Gießerei- und Industrie-Holding AG kommt offenbar nicht zustande

Innsbruck - Der Verkauf der Tiroler Röhren- und Metallwerke (TRM) und der Unternehmens-Mutter Buderus Guss an die Deutsche Gießerei- und Industrie-Holding AG (Dihag) ist offenbar geplatzt. Der deutsche Bosch-Konzern verhandelt nach Angaben vom Freitag nun mit dem Münchner Investmenthaus Orlando.

Am Montag sollen die Gespräche am Stammsitz in Wetzlar beginnen, bestätigte TRM-Betriebsrat Norbert Klotz. Er hoffte in diesem Zusammenhang auf einen besseren Überleitungsvertrag, als ihn die Dihag angeboten hätte. Der Tiroler Standort in Hall soll auch bei einer Übernahme durch Orlando gesichert sein, sei den Betriebsräten zunächst zugesagt worden. Überdies soll es im Falle eines Kaufes Garantien für die Mitarbeiter geben.

Sollte bei den anstehenden Verhandlungen mit dem möglichen neuen Eigentümer keine Einigung erzielt werden, seien Kampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen, betonte Klotz. Bei den Tiroler Röhren- und Metallwerken sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. (APA)

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    foto: buderus
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