FPÖ und Grüne kritisieren BZÖ

27. Juli 2005, 13:21
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BZÖ-Regierungsmitgliedern "Bocksprünge" und Sesselkleber-Qualitäten unterstellt

Wien - Der stv. Bundesparteiobmann der FPÖ, Norbert Hofer, wundert sich über Meinungsänderungen des BZÖ in Fragen der EU-Erweiterung. Auch Eva Glawischnig, stv. Bundessprecherin der Grünen, attestiert den BZÖ-Regierungsmitgliedern in einer Aussendung am Mittwoch ausschließlich "Sesselkleber-Qualitäten".

BZÖ-Bündnissprecher Uwe Scheuch erörterte zuvor in einer Pressekonferenz die Position seiner Partei zu EU-Fragen. Unter anderem ging es dabei um die beiden Beitrittskandidaten Rumänien und Bulgarien. Der von Scheuch geforderte Koalitionsausschuss stehe laut Hofer aber im Gegensatz zu zuvor geäußerte Meinungen des BZÖ. Auch die geforderte Steuerreform sei nur als "Sommergag" zu werten, da die ÖVP weder Bereitschaft signalisiere, noch ein Konzept der BZÖ vorliege.

Glawischnig forderte indes klare Worte von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V), nicht zur zum Koalitionspartner, sondern auch zu den Themen "Uni-Misere und Medikamenten-Krise". (APA)

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