Oberösterreich: Dauereinsatz für Feuerwehren

13. Juli 2005, 08:37
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600 Mann pumpten Keller aus, machten Straßen frei und beseitigten Vermurungen

In Oberösterreich sind die Feuerwehren wegen der anhaltenden Regenfälle in der Nacht auf Dienstag erneut im Dauereinsatz gestanden. Vor allem die Bezirke Steyr-Land, Kirchdorf und Gmunden sowie die Städte Schärding und Steyr waren betroffen. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt, Straßen freigemacht und Vermurungen beseitigt werden. Für den Dienstag erwartete der Hydrographische Dienst des Landes eine langsame Entspannung der Lage.

600 Mann waren seit den Abendstunden in Oberösterreich bei 400 Einsätzen, berichtete die Feuerwehr. Überschwemmungen wurden aus Kirchdorf an der Krems gemeldet. In Steinbach am Ziehberg im Bezirk Kirchdorf wurden einige Häuser vermurt. In Sierning im Bezirk Steyr-Land gingen am Abend wolkenbruchartige Regenfälle nieder. Innerhalb von zehn Minuten wurden bei mehreren Gebäuden Keller und Wohnräume überschwemmt.

Vermurungen und Überflutungen

Auch in Garsten kam es wegen der starken Regenfälle zu Vermurungen und Überflutungen. Weiters betroffen war Ternberg im Bezirk Steyr-Land sowie Scharnstein, Grünau, St. Wolfgang und Bad Goisern im Bezirk Gmunden.

In Schärding ist in der Nacht der Inn über die Ufer getreten, am Vormittag wurde der Höchststand des Flusses erreicht, der Hydrographische Dienst erwartete in weiterer Folge ein leichtes Absinken des Wasserstandes für Inn und Donau. Stabil war am Dienstag die Lage in Steyr, die Flüsse Enns und Steyr waren ebenfalls leicht im Fallen, so die Experten. (APA)

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