Sony und iMesh gehen gemeinsame Wege

27. Juli 2005, 11:00
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Legale P2P-Plattform soll noch 2005 starten

Sony BMG und der israelische Musikdienstleister iMesh haben einen Vertrag geschlossen, um gemeinsam einen legalen P2P-Service anzubieten. iMesh erhält von Sony die Lizenz, Musikstücke zum kostenpflichtigen Download anzubieten. Wie Sony BMG mitteilte, soll der Roll Out noch in diesem Jahr stattfinden. Gegen einen monatlichen Pauschalbetrag können User dann unbegrenzt viele Songs herunter laden.

Bemühungen

Der Vertrag mit Sony unterstreicht die Bemühungen von iMesh, seinen Nutzern weiterhin einen P2P-Service mit allen seinen Vorteilen zu bieten und gleichzeitig dem US-Copyright gerecht zu werden. Erst im vergangenen Jahr war der israelische Musikanbieter vom US-Verband der Musikindustrie RIAA wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt worden. Die Klage wurde allerdings auf Eis gelegt unter der Bedingung, dass der Dienst noch bis Ende 2004 auf legale Beine gestellt werde.

Druck

Die Betreiber von P2P-Plattformen stehen nach einer Entscheidung des obersten US-Gerichts ohnehin unter erhöhtem Druck, da sie nun verantwortlich dafür sind, was die User mit der ihnen zur Verfügung gestellten Software machen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die US-Gerichte immer zu Gunsten der P2P-Plattformen entschieden und auf eine Entscheidung aus dem Jahr 1984 über die damaligen "Betamax-Viedeorecorder" von Sony verwiesen. (pte)

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