Mehr Katholiken durch Einwanderung

7. Juli 2005, 17:47
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Neuzuwanderer aus dem lateinamerikanischen Raum jedoch nicht in der Statistik erfasst

Washington - Die Zahl der Katholiken in den USA ist auf 67,8 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. Das waren 560.000 mehr als Ende 2003, wie die katholische US-Nachrichtenagentur CNS am Wochenende laut Kathpress berichtete. Die steigende Katholikenzahl dürfte insbesondere mit der zunehmenden Einwanderung aus lateinamerikanischen Staaten zusammenhängen.

Allerdings ist ein beträchtlicher Prozentsatz der katholischen Neuzuwanderer aus dem lateinamerikanischen Raum nicht in der Statistik erfasst, weil sich diese Katholiken oft nicht dem US-Pfarrsystem anschließen wollen. Laut kirchlicher Statistik der USA hat sich bei den katholischen Eheschließungen ein seit 30 Jahren währender Minus-Trend in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 5.7.2005)

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