Mittelamerika-Gipfel beschließt Aufbau von regionaler Spezialeinheit

6. Juli 2005, 15:58
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Gegen Drogenhandel, Bandenkriminalität und Terrorismus - Entwicklung eines zentralamerikanischen Passes

Tegucigalpa - Mit einer grenzüberschreitenden Spezialeinheit wollen mehrere mittelamerikanische Staaten den Kampf gegen Drogenhandel, Bandenkriminalität und Terrorismus verstärken. Bei einem Gipfeltreffen in Tegucigalpa beschlossen die Präsidenten von Honduras, Guatemala, Nicaragua und El Salvador am Donnerstag außerdem die Entwicklung gemeinsamer Visa-Bestimmungen und eines zentralamerikanischen Passes.

Die vier Staaten bilden bereits eine Zollunion und streben eine weitgehende Öffnung ihrer gemeinsamen Grenzen an. Mit den Beschlüssen zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit reagierte der Gipfel unter anderem auf Befürchtungen der USA, die Öffnung der Grenzen könnte auch den Drogenschmuggel und andere Verbrechen erleichtern. (APA/AP)

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