Energiekosten deutlich gestiegen

31. Juli 2005, 18:13
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Energie war im Mai für Haushalte um 6,8 Prozent teurer. Diesel kostete um 15,2 Prozent mehr - Strom legte um 4 Prozent zu

Wien - Private Haushalte mussten im Mai 2005 für Energie um 6,8 Prozent mehr zahlen als im Mai 2004, teilte die Österreichische Energieagentur am Mittwoch mit. Gegenüber April sanken die Energiepreise um 0,9 Prozent. Im April 2005 war Energie im Vergleich zum April 2004 um 10,9 Prozent teurer. Ohne die Energiepreissteigerungen hätte sich der Verbraucherpreisindex (VPI) im Mai nur um 2,0 Prozent anstelle von 2,3 Prozent erhöht.

Preistreiber waren auch im Mai die Mineralöle, die um durchschnittlich 10,8 Prozent mehr kosteten als im Vorjahresmonat. Verglichen mit April sanken die Mineralölpreise allerdings um 1,6 Prozent. Diesel war im Mai 2005 um 15,2 Prozent teurer als im Mai 2004.

Die Preise für Normal- und Superbenzin stiegen um 3,0 Prozent. Gegenüber April sanken die Preise bei Normalbenzin um 0,2 Prozent, bei Superbenzin um 0,1 Prozent und bei Diesel um 1,7 Prozent. Heizöl Extra Leicht (Haushaltsmenge 3.000 Liter) kostet im Mai 2005 um 21,1 Prozent mehr als im Mai 2004 und um 5,7 Prozent weniger als im April 2005.

Gas, Strom und Fernwärme legten zu

Die Preise für leitungsgebundene Energieträger stiegen im Mai im Jahresabstand um 3,7 Prozent. Dabei wurde Gas um 4,4 Prozent, Strom um 4,0 Prozent und Fernwärme um 1,5 Prozent teurer. Im Vergleich zum April stellte die Energieagentur keine Preisveränderungen fest.

Bei Kohle stiegen die Preise im Jahresvergleich um 2,7 Prozent. Gegenüber April 2005 sanken sie um 3,1 Prozent. Brennholz war im Mai 2005 um 0,8 Prozent teurer als im Mai 2004 und um 0,3 Prozent billiger als im April 2005.

Der von der Österreichischen Energieagentur erstellte Energiepreisindex 2000 beträgt nun 112,7. (APA)

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