OMV steigt in Nahversorgung ein

4. Juli 2005, 11:23
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Erster Viva-Shop ohne Tankstelle ab August an Inntalautobahn - Kooperation mit Asfinag

Wien - Die OMV will stärker in die Nahversorgung einsteigen und eröffnet Anfang August erstmals einen Shop abseits einer Tankstelle. In Kooperation mit der Asfinag, die in Österreich gut 2000 Autobahnkilometer betreibt, wird auf dem Rastplatz Weer-Süd auf der Inntalautobahn ein Viva- Laden aufgesperrt.

"Drei weitere Standorte für Viva-Shops sind bereits mit der Asfinag fixiert - Wildenhagen-Süd, Wildenhagen-Nord und Schafbergblick - alle drei in Oberösterreich; darüber hinaus prüfen wir noch weitere Standorte in Salzburg, Tirol und Oberösterreich", sagte der bei der OMV für das internationale Tankstellengeschäft zuständige Klaus-Jürgen Schneider in einer Pressekonferenz am Montag.

Sieben Tage in der Woche

Der Shop in Weer wird an sieben Tagen in der Woche von 6 Uhr bis 24 Uhr geöffnet sein und ein Sortiment von rund 1000 Artikeln anbieten - von frischem Brot bis Schokolade und Molkereiprodukten. Bei einem Umsatz ab 450.000 Euro im Jahr beginne sich das Ganze zu rechnen. Schneider: "Wir wollen natürlich mehr."

Die Verantwortung für die Gestaltung des Rastplatzes liegt bei der Asfinag, die auch für die Investitionskosten von durchschnittlich drei Mio. Euro aufkommt und dafür Pacht vom Betreiber kassiert. In Weer werden nach Angaben von Asfinag-Vorstand Franz Lückler 4,5 Mio. Euro investiert, weil man dort auch speziell auf die Bedürfnisse der Lkw-Fahrer eingehen wolle.

Ziel sei es, bis 2015 die Anzahl der Rastplätze von derzeit 340 auf rund 100 zu reduzieren, diese aber modernst auszustatten. Etwa 50 Standorte würden sich für die Einrichtung von Shops eignen. (stro, DER STANDARD, Print-Ausgabe, .06.2005)

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