Schülerschwund in den Volksschulen geht weiter

6. Oktober 2005, 11:05
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Schuljahr 2004/05 begannen 87.600 "Taferlklassler" - Rund ein Drittel weniger als vor 30 Jahren - Mit Infografik

Wien - Der demographisch bedingte Schülerschwund in den Volksschulen setzt sich auch im kommenden Schuljahr fort: Im Herbst werden voraussichtlich um mehr als 2.500 "Taferlklassler" weniger mit der Schule beginnen als im laufenden Schuljahr. Das zeigt eine Umfrage der APA unter den neun Landesschulräten.

Die Rückgänge fallen je nach Bundesland unterschiedlich aus, am höchsten sind sie in Salzburg mit einem Minus von 7,7 Prozent und in der Steiermark mit minus 5,3 Prozent. Einziges Bundesland ohne Rückgang ist Wien.

87.600 "Taferlklassler"

Im zu Ende gehenden Schuljahr 2004/05 sind nach Angaben der Landesschulräte rund 87.600 "Taferlklassler" in die erste Klasse Volksschule gekommen. Die Schülerzahlprognose der Bildungsministeriums vom Beginn des Schuljahrs war von 85.600 Erstklasslern ausgegangen. Das war um rund ein Drittel weniger als noch vor 30 Jahren: im Schuljahr 1974/75 begannen noch 130.500 Kinder mit der Schule.

Addiert man die Prognosen der einzelnen Landesschulräte, werden im Herbst 2005 rund 85.000 Kinder mit der Schule beginnen. Laut einer Prognose der Statistik Austria über die sechsjährige Wohnbevölkerung könnten es auch weniger sein: Demnach wird es Ende des Jahres rund 80.300 Sechsjährige in Österreich geben, für die die allgemeine Schulpflicht gilt. 2010 werden es sogar nur mehr rund 79.000 sein. Dazu kommen allerdings noch jene Kinder, die die erste Klasse wiederholen. (APA)

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  • Am höchsten sind dei Rückgänge an Volksschul- kindern in Salzburg mit einem Minus von 7,7 Prozent.
    foto: standard/hendrich

    Am höchsten sind dei Rückgänge an Volksschul- kindern in Salzburg mit einem Minus von 7,7 Prozent.

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