Wofür zum Kuckuck ist die Krawatte gut?

17. August 2005, 15:08
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Von allen Möglichkeiten, sich als Mann zu schmücken, wurde ausgerechnet ein vollkommen nutzlos herab baumelndes Stück Stoff Allgemeingut

Wir gestehen es: manchmal taucht eine Frage im Postfach auf, und es ist Liebe auf den ersten Blick. So auch diese Woche mit der Einsendung von Gabriele Schmied:

"Wie konnten sich um den Hals gebundene bunte Bänder - also Krawatten - als Symbol für Männlichkeit und Seriosität durchsetzen und so hartnäckig halten?"

... o, wie wahr. So viele Möglichkeiten gäbe es, sich zu schmücken - selbst in einer Gesellschaft wie der unseren, die - es war nicht immer so - zumindest in den letzten Jahrhunderten den Männern weniger Möglichkeiten sich optisch aufzujazzen gewährte als den Frauen. Farben. Federn. Klunker. Schminke. - Nix da. Durchgesetzt hat sich ein sinnlos herab baumelndes Stück Stoff, das im schlimmsten Fall den Hals zuschnürt und nicht selten von anderen justiert werden muss. Warum nur, warum?
(red)

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