6.700 Schüler mussten rechnen: Größter Mathe-Test aller Zeiten

2. Dezember 2005, 11:54
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Bildungsministerin Gehrer lässt als Konsequenz aus schlechten PISA-Noten prüfen, um Bildungsstandards festlegen zu können

Wien - Als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden bei der PISA-Studie fand am Dienstag ein groß angelegter Schul-Test statt. 6.700 Schüler der 4. Klasse AHS und Hauptschule nehmen in 80 Schulen daran teil. Abgefragt wurde zunächst das Wissen in der Disziplin Mathematik, weitere Tests in anderen Bereichen sollen folgen. "Einen Test in dieser Größenordnung hat es noch nicht gegeben", kündigt Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) an.

Gehrer betonte, dass es sich dabei um eine "Kontrolle für die Schüler und die Lehrer zugleich" handelt. Das Ganze dient der Qualitätsverbesserung." Als Konsequenz der PISA-Studie werden jetzt Bildungsstandards eingeführt. "Es ist eine Kontrolle, ob die Bildungsstandards anwendbar sind, dem Lehrplan entsprechen und ob die Schüler diese Aufgaben erfüllen können. Es geht darum, ganz verbindliche Ziele zu erreichen. Schüler und Lehrer müssen wissen, worauf sie hinarbeiten", sagt Gehrer.

Im April waren bereits österreichweit Lesetests gestartet worden. Dabei wurden erstmals verpflichtend die Lesekenntnisse der Schüler in allen dritten Klassen der Volksschule und in allen ersten Klassen der Hauptschulen bzw. AHS festgestellt. (APA)

  • Gehrer: "Einen Test in dieser Größenordnung hat es noch nicht
gegeben".
    montage: derstandard.at

    Gehrer: "Einen Test in dieser Größenordnung hat es noch nicht gegeben".

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