Preisgeld-Streik angedroht

27. Mai 2005, 00:37
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Gewerkschaft prangert an, dass noch keine Einigung über die Preisgelder erzielt wurde - Ultimatum bis Donnerstagabend

Varazze - Der Gewerkschaftsverbandes der Radprofis (CPA) hat den Organisatoren des Giro d'Italia im Streit um Startgelder und Prämien ein Ultimatum bis Donnerstagabend und mit Streik gedroht. Die italienische Radsport-Legende und CPA-Vorsitzender Francesco Moser bezeichnete es als "inakzeptabel", dass wenige Tage vor dem Ende der Italien-Rundfahrt am kommenden Sonntag noch immer keine gültige Einigung erzielt worden sei.

Fahrer und Teams beklagen, dass das ausgeschüttete Preisgeld im Vergleich zum vergangenen Jahr gesunken sei. Vor dem Giro wurde ein Streik nur abgewendet, weil die Veranstalter die Startgelder nicht wie angekündigt um 30.000 Euro pro Team, sondern nur um 10.000 Euro gekürzt hatten. Die Preisgelder gingen um insgesamt 200.000 Euro zurück. (APA/dpa)

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