EU-Kommission fordert Rückkehr zu Dialog

19. Mai 2005, 16:36
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Brüssel verfolgt Lage "sehr besorgt"

Brüssel - Die EU-Kommission hat nach dem gewaltsamen Vorgehen der usbekischen Behörden zu Dialog und Versöhnung in der von Unruhen beherrschten zentralasiatischen Republik aufgerufen. Die Kommission sei "sehr besorgt" angesichts der jüngsten Vorfälle, sagte eine Sprecherin von Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner am Dienstag in Brüssel. Die Sprecherin forderte die Regierung in Taschkent auf, internationalen Diplomaten die Einreise nach Usbekistan nicht zu verwehren.

Über ein weiteres Vorgehen der EU habe die Kommission aber noch nicht entschieden, fügte die Kommissionssprecherin hinzu. Sie erinnerte die usbekische Regierung an die Verpflichtungen im gemeinsamen Partnerschafts- und Kooperationsabkommen. Dieses sieht auch die Achtung von Menschenrechten vor. "Wir beobachten weiter die Situation", sagte die Sprecherin. (APA)

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