Grasser und Swarovski im Visier der Boulevardpresse

31. Mai 2005, 17:33
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Bild.de zeigt Kussfotos des "Polit-Schnuckelchens" - Fiona Swarowski: "Schließe Hochzeit nicht aus"

Die Millionenerbin Fiona Swarovski denkt an eine Heirat mit Finanzminister Karl-Heinz Grasser: Sie schließe weder eine Hochzeit noch ein Kind mit Grasser aus, sagte die 40-Jährige in einem ausführlichen Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Dienstags-Ausgabe). Grassers Privatleben war indessen auch Gegenstand einer Reportage in der deutschen Boulevard-Tageszeitung "Bild".

Der Skandal - die Info-Illustrierte "News" hatte Fotos veröffentlicht, auf denen sie und der Finanzminister auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris Zärtlichkeiten austauschen - habe sie stark mitgenommen. "Es war nicht angenehm, es ist mir sehr schlecht gegangen. Ich bin keine Frau des Skandals, auch wenn ich zwei Mal geheiratet habe und drei Kinder von zwei verschiedenen Männern habe", meinte Swarovski.

"Die Liebe hat gesiegt"

"In meiner Beziehung zu Karl hat die Liebe gesiegt. Ich war jedenfalls eine freie Frau, und dies zum ersten Mal in meinem Leben über ein Jahr lang. Und er war nicht verheiratet", meinte die Erbin der Kristalldynastie Swarovski. Das Wochenende in Paris sei ihr erstes Treffen mit dem Minister allein gewesen. "Es war wie ein Blitz. Danach habe ich mich schuldig gefühlt, ich wollte mich zurückziehen und aus Rücksicht zu dieser jungen Frau (Grassers - damaliger - Verlobter Nathalia Corrales-Diez, Anm.) verschwinden. Wenn wir uns nicht so lieben würden, hätten wir nicht weiter gemacht", betonte die 40-Jährige.

"Es gibt drei Dinge, die man nicht kaufen kann: Zeit, Liebe und Freunde. Wenn man die Möglichkeit hat, muss man diese Dinge beim Schopf packen, ansonsten vergehen sie. Das Leben ist zu kurz, um eine Beziehung zu erdulden, die nicht funktioniert", sagte die brünette Millionärin.

"Ich habe Vertrauen

Auf die Frage, ob ihr die vier Jahre, die sie älter ist als Grasser, zu schaffen machen, antwortete Fiona Swarovski: "Der Altersunterschied belastet mich sehr, aber ich denke nicht daran." Sie sei auch nicht eifersüchtig: "Ich habe Vertrauen".

Fiona Swarovski dementierte übrigens einen aktuellen Flirt mit dem Chef des Formel 1-Rennstalls Renault, Flavio Briatore. "Flavio ist seit Jahren ein Freund. Wegen eines Fotos bei einer Geburtstagsparty auf Capri gab es im Internet eine Umfrage: 'Wer ist Fiona Swarovskis Mann? Karl oder Flavio?' - Ich bin unkonventionell, eine Zigeunerin, ein ungezähmtes Pferd. Aber ich lebe nicht von einer Party zur nächsten. Ich habe meine Kinder, meine Arbeit, und wenn ich kann, verbringe ich Zeit mit Freunden. Bald werde ich den Platz meiner Mutter im Aufsichtsrat der Firma Swarovski übernehmen. Ich kann nicht still sitzen. Ich stürze mich immer mit Enthusiasmus in neue Abenteuer."

Kein "Jetset-Minister"

Fiona verteidigte Karl Heinz Grasser überdies gegenüber dem Vorwurf, ein "Jetset-Minister" zu sein. "Er steht um 06.00 Uhr auf. Ich weiß es, weil wir miteinander um 6.30 Uhr telefonieren. Er arbeitet und kehrt nicht vor Mitternacht nach Hause zurück. Dass er am Wochenende das tut, was er will, finde ich gerecht. Manchmal arbeitet er auch am Wochenende, doch wenn ich kann, besuche ich ihn", so Fiona.

Die Paparazzi-Bilder vom letzten gemeinsamen Weekend-Trip nach Capri publizierte die Hamburger Bild online. Sie zeigen das "Polit-Schnuckelchen" und die "Kristall-Erbin" in Badeshorts und Bikini innig küssend in einer Grotte. "Dieser Finanzminister hat alles im Griff" meint Bild.de in Anspielung auf den vergleichsweise wenig glamourösen deutschen Finanzminister Hans Eichel, der ein Budgetdefizit von 3,7 Prozent verwalten muss. Grasser wollte die Medienberichte nicht kommentieren. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel meinte, er habe "seine tägliche Dosis Bild" noch nicht konsumiert.(APA, tó, DER STANDARD Printausgabe, 11.05.2005)

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Bild.de

Das Interview mit mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera"
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    Fiona Swarovski kann sich Hochzeit und Kind mit Grasser vorstellen

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