Energiekosten für Technik steigen

10. Mai 2005, 10:14
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PC und Co führen zu höherem Verbrauch

Telekommunikationsgeräte und Computer machen einen immer größeren Teil an der Strom- und Energierechnung der privaten Haushalte in Deutschland aus. Inzwischen beanspruchten sie mehr als ein Prozent des gesamten Energieverbrauches, teilte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am Montag in Berlin mit.

Technik schlägt Beleuchtung

Damit fließe inzwischen mehr Strom in diese Technik als in die Beleuchtung. Mit Abstand größter Energieposten für die Privathaushalte ist die Heizung: Sie steht für 53 Prozent des Verbrauchs. Es folgen Pkw (30 Prozent), Warmwasser und Hausgeräte (jeweils acht Prozent). Der VDEW stützte sich dabei auf Daten aus dem Jahr 2003.

Ausstattungsschub

Zurückzuführen sei der gestiegene Energieverbrauch bei der Kommunikationstechnik unter anderem auf den Ausstattungsschub mit PC und Internetanschlüssen, erklärte der Verband. Berechnungen zufolge verbraucht ein PC, der täglich acht Stunden läuft, in einem Jahr mehr als 130 Euro an Strom. Während 1998 rund 39 Prozent der deutschen Haushalte einen PC besaßen, seien es 2003 bereits über 61 Prozent gewesen. Noch eindrucksvoller wuchs die Zahl der Internetanschlüsse: von 3,1 Millionen 1998 auf 18,2 Millionen 2003. Insbesondere die Chipindustrie reagiert zunehmend darauf und forscht an Energie sparenden Technologien.(red/DER STANDARD, Printausgabe vom 10.5.2005)

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