Geld und Raum für den Film

17. Mai 2005, 12:26
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Neue Räumlichkeiten auf dem Campus Krems für Filmgalerie nach den Plänen des in Paris lebenden österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger

Krems - Vom Land Niederösterreich gibt es ab 2006 Geld für die Filmgalerie Krems: 278.000 Euro Betriebskostenförderung jährlich, ab 2009 wird die Summe auf 292.000 Euro erhöht. Neben dieser Förderung wird der Betriebsaufwand durch Förderungen des Bundes, durch Erlöse aus dem Kartenverkauf und der Filmrestaurierung sowie durch privates Sponsoring gedeckt.

Die Österreichische Filmgalerie betreibt in Krems ein Programmkino, eine Ausstellungshalle, eine Filmothek und eine Filmrestaurierung auf dem Campus der Donauuniversität. Dort sollen der Filmgalerie ab September auch neue Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die nach den Plänen des in Paris lebenden österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger errichtet werden. Der Filmgalerie und dem Österreichischen Studienzentrum für Film werden am Campus 2000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

Das Programmkino mit 100 Plätzen, das von der Filmgalerie betrieben wird, wird im ehemaligen "Kesselhaus" eingerichtet werden. Vom Foyer des Programmkinos wird man in einen 500 Quadratmeter großen Ausstellungsbereich gelangen. Eine digitale Filmothek wird als erweiterte Serviceeinrichtung den Kino-und Ausstellungsbesuchern zur Verfügung stehen. Wichtige Werke der österreichischen und internationalen Filmgeschichte werden in einer audiovisuellen Präsenzbibliothek zugänglich sein.

Ebenfalls im Aufbau befindet sich eine digitale Filmrestaurierung, wo fünf bis sechs Filme pro Jahr bearbeitet werden können. Gemeinsam mit dem Filmarchiv Austria sollen besonders wertvolle österreichische Filmdokumente erhalten werden. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 10.05.2005)

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    foto: feichtinger architectes
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