Österreich bei 20. Münchner Dokumentarfilmfestival

6. Mai 2005, 13:12
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Zwei Filme von Gustav Deutsch und von Simone Bader und Jo Schmeiser

München - Mit zwei Filmen von Gustav Deutsch und von Simone Bader und Jo Schmeiser ist Österreich im Wettbewerb des 20. Internationalen Münchner Dokumentarfilmfestivals vertreten. Über 100 Filme stehen bis zum 14. Mai auf dem Programm des Festivals, vier weitere Filme aus Österreich sind außerhalb des Wettbewerbs zu sehen.

Im Wettbewerb starten Gustav Deutschs "Welt. Spiegel. Kino" (2005) und "Things Places Years" (2004) von Simone Bader und Jo Schmeiser. In der Schiene "Best Doks 20/20", in der anlässlich des Jubiläums die besten Dokus der vergangenen 20 Jahre gezeigt werden, ist Österreich mit Ulrich Seidls "Good News. Von Kolporteuren, Hunden und anderen Wienern" (1990) und Martina Kudlaceks "In the Mirroor of Maya Deren" (2001) vertreten.

Mit der deutsch-österreichischen Koproduktion "Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?" von Gerhard Friedl sowie dem Episodenfilm "Über die Grenze" von Pawel Lozinski, Jan Gogola, Peter Kerekes, Robert Lakatos und Biljana Cakic-Veselic sind zwei weitere österreichische Filme im offiziellen Programm.

Als Eröffnungsfilm wird der deutsche Film "Horst Buchholz... Mein Papa" von Christopher Buchholz und Sandra Hacker gezeigt. Der Film über den im Jahr 2003 verstorbenen Schauspieler handelt nach Angaben der Veranstalter von "Starruhm, Krisen, Alkoholismus, Bisexualität" und ist eine Liebeserklärung des Regisseurs an seinen Vater. In der neuen Reihe Horizonte" werden Produktionen aus dem Nahen Osten, Asien, Afrika und Lateinamerika gezeigt. (APA)

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